Zahnimplantate —
Zahnersatz nach dem Vorbild der Natur

Fehlende Zähne, weniger Lebensqualität

Sehr geehrter Patient,
sehr geehrte Patientin,

Ihr Zahn ist nicht mehr zu retten und muss gezogen werden? 
Sie wollen Ihre Zahnlücken mit einer Brücke schließen lassen und vermeiden, dass durch Beschleifen der Nachbarzähne noch mehr wertvolle Zahnsubstanz verloren geht? 
Ihre Zähne sind nicht mehr erhaltungswürdig und müssen absehbar entfernt werden? 
Sie tragen schon länger eine herausnehmbare Prothese (dritte Zähne) und wollen wieder Komfort hinsichtlich Aussehen und Kaufunktion? 

Wenn Sie einen der aufgeführten Punkte mit ja beantworten können, dann sollten Sie sich einmal über einen Zahnersatz auf Implantaten Gedanken machen.

Rufen Sie uns auch gerne an und vereinbaren einen Beratungstermin!

Ihr Team der Dr. Kraus Implantatklinik

Was sind Zahnimplantate?

Zahnimplantate sind künstliche Zahnwurzeln, die mittels eines chirurgischen Eingriffs im Kieferknochen verankert werden und im Anschluss mit einer künstlichen Zahnkrone in Form einer Einzelkrone, einer Brücke oder einer ganzen Prothese versorgt werden.

Ein Implantat besteht in der Regel aus dem Implantatkörper, dem Implantataufbau auch Abutment genannt und der Krone. Zahnimplantate bestehen meistens aus Titan, manchmal aus Keramik und sind gut verträglich und ähnlich stabil wie echte Zahnwurzeln. Bei guter Pflege halten einmal gesetzte Implantate häufig ein Leben lang.

Um ein Zahnimplantat im Kieferknochen verankern zu können, muss ausreichend Kieferknochen vorhanden sein. Ist dies nicht der Fall, muss der Kieferknochen mit Hilfe diverser Knochenaufbaumaßnahmen (Augmentation) zunächst künstlich wieder aufgebaut werden, bevor das Implantat gesetzt wird. Der Knochenaufbau kann sowohl mit körpereigenen als auch mit künstlichen Knochenersatzmaterialien wieder aufgebaut werden.  

Implantate sind eine sichere und schonende Methode des Zahnersatzes. Die moderne Implantologie nutzt verstärkt digitale Möglichkeiten wie 3D-Diagnostik mittels DVT-Bildgebung, navigierte Implantation oder 3D-Planung vom Zahnersatz, um sicher und schonend ideale Ergebnisse zu erreichen.

Alles auf einen Blick

Künstliche Zahnwurzeln

aus Titan oder Keramik, ästhetisch und funktionell nahe am Vorbild der Natur

Für alle Fälle von Zahnverlust

Ersatz von Einzelzähnen, mehreren Zähnen oder zahnlosen Kiefern

Feste Zähne an einem Tag

Mit Sofortversorgungs-Behandlungen am gleich Tag mit neuen Zähnen nach Hause gehen

Zygoma-Implantate

Für schwierige Fälle mit großem Kieferknochenverlusten

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Zahnärzte für Angstpatienten
in Mainz auf jameda

Behandlungsmöglichkeiten

In nahezu allen Fällen ist möglich, fehlende Zähne durch Implantate zu ersetzen.

Ersatz eines Einzelzahns — eine einzelne Zahnlücke wird mit einem Implantat ersetzt.

Ersatz mehrerer Zähne — Ersatz mehrerer verlorener Zähne mit mindestens zwei Implantaten und einer Brückenversorgung

Ersatz aller Zähne — Befestigung einer Vollprothese (dritte Zähne) auf mindestens vier Implantaten (All-on-4 Behandlung).

Dauer und Ablauf der Behandlung

Eine Behandlung mir Zahnimplantaten erfolgt in mehreren Schritten und dauert in der Regel mehrere Monate bis zu einem ganzen Jahr. Die Dauer der Behandlung ist vor allem abhängig vom Zustand des Kieferknochens, bzw. der Notwendigkeit eines Knochenaufbaus.

Spezielle Sofortversorgungs-Implantate (Feste Zähne an einem Tag, All-on-4 Zahnimplantate, Sky Fix & Fast, Comfour) verkürzen die Behandlungsdauer deutlich. Oft ist hier schon eine sofortige Belastung und Sofortversorgung der Implantate mit einem Zahnersatz direkt nach dem Einbringen möglich.

Die Behandlungsschritte im Einzelnen:

  • Beratung und Diagnostik
    Mittels bildgebender 3D-Diagnostik wird Zahn- und Knochensituation erfasst und hinsichtlich der Durchführbarkeit der Implantation, bzw. auch eines ausreichend Knochenbeurteilt und das passende Implantat System ausgewählt.

  • Wenn nötig Knochenaufbau
    Ist nicht ausreichend Kieferknochen vorhanden, so wird in einem chirurgischen Eingriff zunächst der Kieferknochen mit körpereigenen oder künstlichen Knochenersatzmaterial wieder aufgebaut. Die Wunde wird verschlossen und der Kieferknochen muss zunächst einheilen und Stabilität erlangen.

  • Vorplanung
    Implantation und Sitz des Implantats sowie der spätere Zahnersatz werden auf Basis der 3D-Bildgebung exakt geplant. Für maximale Sicherheit und einen minimal invasiven Eingriff kann eine Bohrschablone gefertigt werden, mit der das Implantat dann navigiert eingesetzt werden kann.

  • Einbringen des Implantats
    In einem chirurgischen Eingriff wird das Implantat in den Kieferknochen gesetzt. Dabei wird zunächst das Zahnfleisch zur Seite geklappt und ein Bohrkanal – ggfls. navigiert mittels einer Bohrschablone – hergestellt. Das Implantat wird in den Bohrkanal eingeschraubt und die Wunde im Anschluss wieder verschlossen. Herkömmliche Implantate müssen nun zunächst „einheilen“ und sich mit dem Kieferknochen fest verbinden, bevor der Zahnersatz befestigt werden kann.

    Mittels Spezialimplantate kann auch unter günstigen Umständen der Zahnersatz direkt im Anschluss an das Setzen der Implantate befestigt werden  - man spricht hier von einer Sofortversorgung.  

  • Freilegen des Implantats
    Ist das Implantat ausreichend stabil in den Knochen eingeheilt, wird das Implantat in einem kleinen chirurgischen Eingriff unter dem Zahnfleisch freigelegt und mit einem Implantataufbau (Abutment) zur Befestigung des Zahnersatzes versehen.

  • Einsetzen des Zahnersatzes
    Der nach Patientenwünschen individuell hergestellte Zahnersatz wird auf dem Implantat befestigt.

  • Nachsorge
    Für langlebige Implantate ist eine regelmäßige Kontrolle der Zahnimplantate verbunden mit einer professionellen Reinigung von Zahnersatz und Implantaten unbedingt empfehlenswert.

Vorteile und Risiken von Implantaten

Implantatgetragener Zahnersatz ist hinsichtlich Funktion und Ästhetik den natürlichen Zähnen am ähnlichsten und bietet viele Vorteile:

  • Kaufunktion – keine Einschränkungen beim Essen und Beißen

  • Hohe Ästhetik - kaum von eigenen Zähnen zu unterscheiden

  • Kein Beschleifen gesunder Nachbarzähne zur Befestigung von Brücken

  • Festsitzender Zahnersatz – bei Vollprothesen ohne Gaumenplatte

  • Schutz vor Knochenverlust im Kieferknochen, Gesicht behält Konturen und Mimik

  • Sofortversorgungskonzepte für zahnlose Kiefer
    (Feste Zähne an einem Tag, All-on-4 Zahnimplantate)

  • Langlebige Versorgung bei guter Pflege

Wie bei allen chirurgischen Eingriffen existiert auch bei einer Implantat-Behandlung das Risiko von Entzündungen und Infektionen, sowie einer Nervschädigung. Durch minimalinvasive Eingriffe, einen erfahrenen Chirurgen, bzw. navigierte Implantationen kann dieses Risiko jedoch minimiert werden.

Bei mangelhafter Mundhygiene besteht das Risiko einer Entzündung von Zahnfleisch und Kieferknochen rund um das Implantat, der sogenannten Periimplantitis. Im schlimmsten Fall – und unbehandelt - kann eine Periimplantitis zum Verlust des Implantats führt. Regelmäßige Kontrollen und professionellen Reinigung beugen hier vor.

Sehr selten weisen manche Menschen eine Unverträglichkeit von Titan auf, Keramikimplantate können hier eine Alternative sein.

Was noch wichtig ist

Knochenaufbau

Um Implantate setzen zu können ist ausreichend Kieferknochen notwendig, damit die Implantate darin sicher verankert werden können. Kieferknochen baut sich allerdings kontinuierlich ab, wenn der Knochen durch fehlende Zähne nicht belastet wird oder Krankheiten wie Parodontitis bestehen.


Kleinere oder mittlere Kieferknochenverluste im Ober- und Unterkiefer kann man recht einfach wieder aufbauen.  Hierbei werden mit verschiedenen Techniken (externer oder interner Sinuslift, Knochenblock-Transplantation) eigene, natürliche oder künstliche Knochenersatzmaterialien eingebracht, die sich im Heilungsverlauf zu neuem Knochen entwickeln.

Das Setzen der Implantate erfolgt häufig direkt im Anschluss oder nach einer Einheilzeit von einigen Monaten.

Größere oder hochgradige Knochendefekte auszugleichen ist deutlich aufwändiger und erfordert häufig eine Transplantation von Beckenkamm-Knochen und sehr lange Einheilzeiten bevor Implantate gesetzt werden können.

Eine gute Alternative zu Beckenkamm-Transplantation sind Zygoma-Implantate. Zygoma-Implantate sind sehr lange Spezial-Implantate und werden statt in den Kieferknochen in das Jochbein gesetzt. Die Behandlungsdauer ist deutlich kürzer als bei einer Beckenkamm-Transplantation, häufig kann auch eine Sofortversorgung mit Zahnersatz unmittelbar nach dem Setzen der Zygoma-Implantate vorgenommen werden.

Kosten

Kosten für Implantate hängen von vielen Faktoren
ab:

Müssen noch Zähne entfernt werden?
Muss Knochenaufbau gemacht werden?
In welcher Qualität soll der  Zahnersatz ausgeführt werden?
Müssen die Implantate einheilen oder können sie sofort mit Zahnersatz versorgt werden?


Bei Dr. Kraus werden Sie zunächst individuell untersucht und beraten. Darauf basierend erhalten Sie einen Behandlungsvorschlag mit einem entsprechenden Kostenplan, damit Sie transparent wissen, welche Kosten auf Sie zukommen.

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen keine Kosten für Implantate, zahlen jedoch unter bestimmten Voraussetzungen einen Festzuschuss für den Zahnersatz.

Bei den privaten Krankenversicherungen oder den Zahnzusatzversicherung sind Implantate hingegen im Leistungskatalog enthalten. Die Höhe der Erstattung ist jeweils abhängig von den individuell geschlossenen Verträgen.

Die Kosten für Implantate können auf den ersten Blick abschrecken, betrachtet man jedoch die Langlebigkeit von Implantat-getragenem Zahnersatz, so sind Implantate eine gute Investition. Die zusätzliche Lebensqualität durch Implantate ist zudem kaum in Geld aufzuwiegen.

Alternativen

Verlorene Zähne können auch durch nicht implantatgetragenen Zahnersatz ersetzt werden.

Bei einzelnen oder größeren Zahnlücken kommt dann die klassische Zahnbrücke zur Anwendung. Diese wird an den noch vorhandenen Nachbarzähnen – allerdings mit Abschleifen der vorhandenen, gesunden Zahnsubstanz – befestigt.


Sind alle Zähne verloren und ist der Kiefer gänzlich zahnlos, ist die Vollprothese – die klassischen dritten Zähne – mit einer Gaumenplatte das Mittel der Wahl.

Während Brücken einen festen Zahnersatz darstellen, sind Vollprothesen ohne Befestigung an Implantaten immer herausnehmbare Lösungen.

Warum Implantate bei
Dr. Kraus?

Nicht nur zahlreiche Fort- und Weiterbildungen im Bereich der Implatologie sondern vor allem über 20 Jahre Erfahrung und viele Tausend gesetzte Implantate machen Dr. med. dent. Daniel Kraus M.Sc. M.Sc. zu einem Spezialisten auf dem Gebiet der Implantologie.  Mit den aktuellsten Behandlungskonzepten, häufig kombiniert mit digitaler Unterstützung findet sich für jeden Fall eine passende und sichere Lösung.

Dr. Kraus ist zudem einer von deutschlandweit wenigen Implantologen, die regelmäßig Zygoma-Implantate setzen. Vielerorts aussichtslose Fälle mit starken Rückgängen des Kieferknochen haben damit ebenfalls die Möglichkeit, einen implantatgetragenen Zahnersatz zu erhalten.

  • Inhabergeführtes Implantatzentrum

  • Fachzahnarzt für Oralchirurgie

  • Master of Science in oraler Implantologie und Parodontolgie

  • Über 20 Jahre Erfahrung im Bereich der Implantologie

  • Mehrere Tausend erfolgreich gesetzte Implantate

  • All-On-4 Kompetenzzentrum

  • Modernste technische Ausstattung (DVT-Diagnostik, navigierte Implantologie, 3D-Implantatplanung)

  • Klinikbereich für maximale Sicherheit und Patientenkomfort

  • Vollnarkosen und diverse Anästhesiemöglichkeiten im Haus

  • Hauseigenes zahntechnisches Labor für individuellen und passgenauen Zahnersatz

Häufig gestellte
Fragen

Wer ist ein guter Kandidat für Zahnimplantate?

Fast jeder, dem ein einzelner Zahn, mehrere Zähne oder alle Zähne fehlen, ist ein Kandidat für Zahnimplantate. Am besten sprechen Sie mit einem erfahrenen Implantologen über Ihre speziellen Bedürfnisse.

Was sind die Vorteile von Zahnimplantaten?

Der Mensch ist mit zwei Sätzen Zähne „gesegnet“ (Milchzähne und erwachsene / bleibende Zähne). Wenn ein einziger bleibender Zahn oder mehrere Zähne aufgrund von Karies, Zahnfleischerkrankungen oder auch Unfällen verloren gehen, können Zahnimplantate diese als drittes festes Gebiss ersetzen. Zahnimplantate können bei guter Pflege ein Leben lang halten und Ihr Aussehen und Ihr Selbstvertrauen. Sie können durch Zahnimplantate die Lebensmittel zu sich zu nehmen, die Sie mögen, und an einem aktiven Lebensstil teilnehmen, ohne sich um Ihre Zähne sorgen zu müssen. Zahnimplantate bestehen aus Titan und können niemals Karies bekommen!

Wie viel kosten Implantate und werden die Kosten von der Versicherung gedeckt?

Oftmals sind die Kosten für das Ersetzen eines einzelnen Zahns durch ein Zahnimplantat nur wenig höher als für das Ersetzen durch eine normale feste Brücke. Die gesetzlichen Kassen übernehmen allerdings keine Kosten für eine Zahnimplantat-Behandlung - jedoch im Rahmen der Festzuschussregelung für den auf den Implantaten befestigten Zahnersatz (Implantatkrone oder Implantatbrücke). Zahnzusatzversicherungen und private Krankenversicherungen übernehmen die Kosten für eine Zahnimplantatbehandlung je nach abgeschlossenen Vertrag. Die Kosten variieren je nach Patientenbedürfnis, der Notwendigkeit von Knochenaufbau und auch der Region des zu ersetzenden Zahns. Ein erfahrener Implantologe beurteilt Ihre Situation und ermittelt gemeinsam mit Ihnen die für Sie passende Versorgung mit Zahnimplantaten.

Was ist All-on-4®?

All-on-4® ist eine geschützte Behandlungsmethode, bei der im Wesentlichen alle fehlenden Zähne in einem Kiefer mit nur 4 Implantaten ersetzt und sofort mit einem fest verschraubten Zahnersatz versorgt werden. In der Regel ist kein Knochenaufbau notwendig. Original All-on-4 Implantate der Firma Nobel Biocare sind über Jahrzehnte wissenschaftlich dokumentiert und weisen eine sehr hohe Erfolgsrate auf.

Wie helfen Zahnimplantate bei Voll- oder Teilprothesen?

Implantate werden häufig bei Patienten verwendet, die Voll- oder Teilprothesen tragen. In einer einfachen Variante werden meist zwei Zahnimplantate verwendet, um eine entfernbare/herausnehmbare Prothese zu halten und zu unterstützen. Die Prothese rastet dabei auf den Implantaten ein (Kugelknopf-Prothese), was die Abhängigkeit von Prothesenkleber verringert und für mehr Stabilität der Prothese sorgt. Bei einer festsitzenden Prothese werden mindestens vier Implantate verwendet und die Prothese über Titan-Komponenten (Abutments) auf den Implantaten verschraubt oder verklebt. Nur der Zahnarzt kann diese dann aus dem Mund entfernen. 

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Implantate auf einen Blick

Künstliche Zahnwurzeln

Aus Titan oder Keramik, ästhetisch und funktionell nahe am Vorbild der Natur.

Für alle Fälle von Zahnverlust

Ersatz von Einzelzähnen, mehreren Zähnen oder zahnlosen Kiefern.

Feste Zähne an einem Tag

Mit Sofortversorgungs-Behandlungen am gleich Tag mit neuen Zähnen nach Hause gehen.

Zygoma-Implantate

Für schwierige Fälle mit großem Kieferknochenverlusten.